13. Folge: Interview mit Patrizia und Jürgen Schmidtlein, Gründer des Zöliakie Austausch

Shownotes

In dieser Podcastfolge sind Patrizia und Jürgen vom Zöliakie Austausch bei Korn-Freundschaften zu Gast – zwei Menschen, die mit viel Herzblut etwas Besonderes geschaffen haben.
Im Jahr 2011 gründeten die beiden die Facebook-Gruppe „Zöliakie Austausch“, entstanden aus eigenen Erfahrungen und dem Wunsch, Betroffenen einen Ort für Austausch und gegenseitige Unterstützung zu bieten.
Gemeinsam sprechen wir über die Entstehungsgeschichte des Zöliakie Austauschs, darüber, wie sich die Community über die Jahre entwickelt hat, welche Herausforderungen Menschen mit Zöliakie im Alltag noch immer begegnen und warum der Austausch mit anderen Betroffenen so wertvoll ist.

Des Weiteren blicken wir auf die ZA Glutenfrei Messe 2026 zurück – eine Messe voller inspirierender Begegnungen, spannender Gespräche und engagierter Menschen, die mit Leidenschaft daran arbeiten, Menschen mit Zöliakie mehr Auswahl, Sicherheit und Lebensqualität zu ermöglichen. Die Messe hat eindrucksvoll gezeigt, wie sehr sich die glutenfreie Branche in den vergangenen Jahren entwickelt hat.
Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der ZA Glutenfrei Messe 2026 und sprechen unter anderem über Zukunftspläne. All das und vieles mehr sind Themen dieser Folge.

Freut euch auf persönliche Einblicke, spannende Geschichten und eine Folge, die Mut macht und zeigt: Mit Zöliakie muss niemand seinen Weg allein gehen.

Hört rein – es lohnt sich!

*Unbezahlte Werbung wegen Markennennung.

Transkript anzeigen

00:00:03: Kornfreundschaften, der Podcast mit Chiara Hoffmann und Manuel Jakob.

00:00:12: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts KornFreundschaftens!

00:00:16: Heute habe ich zwei ganz besondere Gäste bei mir die Liebe Patrizia und der liebe Jürgen vom Züllerki-Austausch.

00:00:23: Ja herzlichen Dank dass wir das sein dürfen.

00:00:25: Wir freuen uns sehr.

00:00:26: Hallo Chiara

00:00:27: Hallo Chiare Servus und Willkommen in Nürnberg.

00:00:31: Im Jahr zehntausend elf gründeten die beiden die Facebook Gruppe.

00:00:34: züllerkier austausch Entstanden aus eigenen Erfahrungen und dem Wunsch, betroffenen einen Ort für Austausch und gegenseitig Unterstützung zu bieten.

00:00:43: Mit dem Zuleiki-Austausch haben Patrician Dürgen eine Onlineplattform geschaffen auf der sich täglich Menschen über glutenfreie Ernährung Rezepte, Produkte und die Herausforderung sowie den Alltag des Lebens mit Zuleikis austauschen.

00:00:57: Mittlerweile ist daraus die größterein digitale deutschsprachige Community rund um das Thema Zuleiqi geworden.

00:01:05: Tag für Tag werden dort Fragen beantwortet, Erfahrungen geteilt und Menschen miteinander vernetzt.

00:01:10: Denn Zyliakie ist weit mehr als nur eine Ernährungsumstellung.

00:01:14: Die Automunerkrankung beeinflusst viele Bereiche des Lebens – vom Einkauf über Restaurantbesuche bis hin zu sozialen Situationen und persönlichen Entscheidungen.

00:01:23: Genau deshalb ist der Austausch mit anderen Betroffenen so wertvoll!

00:01:27: Er schafft Orientierung, Verständnis und das wichtige Gefühl, mit den eigenen Herausforderungen nicht alleine zu

00:01:33: sein.".

00:01:34: Doch wie hat eigentlich alles begonnen?

00:01:36: Wie hat sich die Community über die Jahre entwickelt, welche Herausforderungen begegnen Patricia und Jürgen bis heute bei ihrer täglichen Arbeit – und welche Visionen haben sie beiden für die Zukunft.

00:01:48: Über all das sprechen wir heute!

00:01:50: Im Laufe der Folge werfen wir außerdem einen Blick auf ein Ereignis, dass viele Menschen in der klutenfreien Welt in den letzten Wochen begeistert hat.

00:01:59: Die Klutenfreie Messe Die glutenfreie Messe liegt inzwischen schon einige Wochen zurück.

00:02:05: Doch viele Besucherinnen sowie HerstellerInnen erinnern sich noch immer an die besondere Atmosphäre, die inspirierenden Gespräche und die zahlreichen Begegnungen, die diese Veranstaltung geprägt haben.

00:02:17: Die Messe hat eindrucksvoll gezeigt wie stark sich die glutenfreien Branche in Deutschland mittlerweile entwickelt.

00:02:25: Herstellerinnen, HändlerInnen, Start-ups und Gastronominnen täglich daran arbeiten, Menschen mit Sylarkie und Glutenfreier Ernährung mehr Auswahl, Sicherheit und Lebensqualität zu ermöglichen.

00:02:37: Dabei wurde sichtbar, dass hinter den glutenfreien Produkten Menschen stehen oft mit eigenen Geschichten, eigenen Erfahrungen und einer großen Leidenschaft für das Thema – sie setzen sich mit viel Herzblut und Engagement für die Bedürfnisse der Betroffenen ein.

00:02:53: Gleichzeitig wurde deutlich wie groß und vielfältig die Züllerkie-Community inzwischen geworden ist.

00:02:59: Dennoch erleben viele Betroffenen im Alltag weiterhin Herausforderungen, sei es beim Essen außer Haus, spontan Restaurantbesuchen auf Reisen im Krankenhaus bei gesellschaftlichen Veranstaltungen oder am ganz normalen Alltag.

00:03:13: Gerade deshalb sind Orte des Austauschs so wichtig – sie schaffen Begegnungen, vermitteln Wissen und zeigen!

00:03:19: Zülle Kies sollte heute in der Gesellschaft kein Randthema mehr

00:03:22: sein.".

00:03:23: Überall diese Themen spreche ich heute mit meinen beiden Gästen.

00:03:27: Noch mal herzliche Willkommen, liebe Patricia und lieber Jürgen!

00:03:30: Schön dass ihr heute meine Gäste seid.

00:03:32: Ja vielen Dank Chiara und auch ganz herzlichen Dank für diese tolle Zusammenfassung die er dann doch ja die letzten fünfzehn Jahre mittlerweile gut auf den Punkt gebracht hat.

00:03:42: Ich freue mich richtig das man ein bisschen berichten können wie es mit dem Psyllakea-Austausch begann.

00:03:50: vielen genauso wie uns damals, als Patrizia die Diagnose bekommen hat.

00:03:55: Wann hast du genau deine Diagnos zu Leakie bekommen?

00:04:00: Also bei mir war das im Jahr zwei Tausend Acht als ein Arzt endlich die richtigen Untersuchungen gemacht hat.

00:04:05: Wir hatten uns ja im Vorgespräch, wenn ich das hier verraten darf, ihr mal unterhalten.

00:04:08: also das ist ja bei dir ähnlich gewesen auch seit Zwei Tausends Acht und seit damals hat sich so viel getan.

00:04:15: Bei mir war es halt tatsächlich so dass ich sieben Jahre lang auf der Suche war.

00:04:18: Mir ging's sieben jahre richtig schlecht bevor ich dann die Diagnose endlich bekommen habe.

00:04:23: Und ich gehe davon aus, dass ich auch als damals wurde immer so schon bezeichnet als Bauch wie Kind.

00:04:28: Wahrscheinlich die Diagnose natürlich auch schon als Kind hätte bekommen können wenn man da schlauer gewesen wäre das richtig zu untersuchen.

00:04:36: und was war damals für dich persönlich die Kernidee?

00:04:39: Dass ihr den Zuleiki Austausch dann ins Leben gerufen habt.

00:04:43: Also die Kernidee war tatsächlich sehr egoistisch.

00:04:45: Ich habe mich sehr allein gefühlt wie wahrscheinlich jeder Zöli und hatte aber, das muss man dazu sagen also in dem Jahr zwei Tausend Acht war die Diagnose und Zweitausend Elf.

00:04:55: als wir die Gruppe gegründet haben war kurz davor der Weltzüller Kitag, also die Veranstaltung Weltzürer Kitag von der DZG in Nürnberg Und wie ich das damals gehört hab waren natürlich für mich so drei Jahre nach der Diagnosis ein eigener Markt direkt in meiner Stadt ... unbeschreiblich dieses Gefühl, ich habe mich da richtig gefreut.

00:05:15: Und das war das erste Mal, wo ich mich persönlich auch so mehr engagiert habe.

00:05:19: Also ich hab dann die DZG angeschrieben und gesagt was kann ich vor Ort tun?

00:05:22: Ich möchte irgendwie das Bekannter machen dass es ist... ...und hatte halt da auch die Hoffnung, dass Lokale geschult werden oder die einfach interessierter werden.

00:05:31: Und haben mir dann Flyer schicken lassen und bin dann wirklich in Nürnberg rumgelaufen und habe so ein bisschen die Lokale genervt Und war zwischenzeitlich dann tatsächlich auch schon bei Facebook gelandet, was für mich so eine komplett fremde Welt war mit der ich nichts zu tun hatte vorher.

00:05:47: Dann sind wir halt eines Abends daheim gesessen und ich habe es zum Jürgen gesagt, weil ich so über Voran, früher gab's ja voran, da hab' ich schon den ein oder anderen mal kennengelernt und ich würde mal sagen internetmäßig kannte ich vielleicht acht oder zehn Personen und ein paar davon habe ich eben in Nürnberg auf dem Markt treffen können.

00:06:06: Und dann habe ich eben zum Jürgen gesagt, Mensch, ich würde mich gern viel mehr vernetzen mit Menschen und austauschen über so die täglichen oder alltäglichen Probleme oder Fragestellungen.

00:06:16: Und dann hat er halt also am Sofa neben mir sitzen so ganz entspannt gesagt ja dann grünt doch eine Facebook-Gruppe Ja und dann haben wir das auch gemacht.

00:06:25: Ja, Facebook war damals man muss ja wirklich sagen damals vor fünfzehn Jahren.

00:06:29: jetzt war es die Social Media Plattform wo man wirklich noch klassisch sich austauschern konnte.

00:06:35: Da geht es gar nicht nur darum, sich darzustellen sondern wirklich den Austausch zu suchen.

00:06:40: Und das war auch der Grund warum wir damals gesagt haben Wir haben die gleichen Probleme gehabt wie viele.

00:06:44: Wie kriegt man raus was eigentlich glutenfrei ist?

00:06:47: Das Thema mit Zutatenlisten lesen?

00:06:49: wie funktioniert es?

00:06:50: Wie geht das auf?

00:06:52: Was muss man eigentlich achten?

00:06:53: was ist Kontamination?

00:06:54: Die sind ja alles Themen Man weiß da nichts Bescheid.

00:06:57: ich habe Auch Zellaki, ich kann dir das nicht als Wort.

00:07:00: Ich muss damals auch noch im Duden nachschauen was es ist und da haben wir uns einfach erhofft durch diese kleine Gruppe die wenigen Leute die wir kannten um sie zusammen zu bringen einfachen Art und Weise täglich auszutauschen, deswegen auch der Name vom Essen von Gastronomie über wie mache ich das eigentlich?

00:07:22: Wie kommst du damit klar?

00:07:23: also klassische Fragen die sich jeder stellt.

00:07:26: Und so war man dann einem Abend einmal zehn Leute im Zöller-Kirch-Austausch im Mai, zwei Tausend Elf Jahr.

00:07:33: Ja und vielleicht auch dazu, es war ja wirklich so dieses Austausch... Also wie kommen wir zu dem Namen?

00:07:38: weil ich dann zu ihm gesagt habe aber wie nennen wir das?

00:07:39: Dann sagt er was willst du denn?

00:07:41: Dann sage ich mich nachher über Zölla-Kiraustauschen Sag mir, hast du den Namen gehabt?

00:07:45: Und es war halt... Ich weiß gar nicht wie langs gedauert hat bis wir hundert Mitglieder waren.

00:07:49: Die Anfangszeit war wirklich so familiär!

00:07:52: Also man hat sich ein bisschen über das Thema gekannt und hat sich auch ausgetauscht zum Thema Zyliaki.

00:07:58: aber da ging's auch noch darum was schaust Du heute Abend im Fernsehen an?

00:08:01: also der Zylakiaustausch war eine ganz kleine Gruppe die halt so langsam vor sich hingewachsen ist.

00:08:08: wie soll ich sagen, das Ansinnen dahinter hier eine riesengroße Gruppe zu machen und als Selbsthilfe Anlaufstelle zu gelten.

00:08:15: Aber es entwickelt sich eben.

00:08:17: also die Fragen, die wir vor fünfzehn Jahren hatten hat jeder neu betroffene heute.

00:08:22: Es hat sich ja Gott sei Dank viel weiterentwickelt was natürlich für uns... Also wir sind eh sehr positiv mit der ganzen Sache umgegangen, weil ich vorher so lange gelitten habe.

00:08:34: Also viele kriegen ja die Diagnose Bei mir war es der schönste Tag meines Lebens.

00:08:40: Endlich hat jemand diesen kinden Namen gegeben und ich muss mich nicht mehr einreden, dass ich spinn oder mir das einbilde sondern Fakt war Ich habe eine Erkrankung Und noch schöner Eine bei der du selber was machen kannst.

00:08:53: Und das war eben, dass bei uns das Ganze immer so positiv gesehen waren und auch bei den Leuten mit denen wir dann zu tun hatten.

00:09:00: War halt einfach das Schöne in dieser kleinen Austauschgruppe, dass man sagen konnte Mensch ich habe heute im Supermarkt das und es sucht.

00:09:06: Das hab' ich nicht gefunden.

00:09:07: und dann hatte jemand anders eine Idee gehabt oder du wolltest irgendwo hinfahren und was?

00:09:12: natürlich?

00:09:12: also wir haben alle dieses Zürich Hamster gehen.

00:09:14: Ich glaube das kennen auch alle neu betroffenen aktuell wieder.

00:09:17: Du denkst immer du musst verhungern.

00:09:19: Das heißt wenn mal auch nur ein Tagesausflug macht ist halt ein kleiner Koffer für irgendwas dabei, was man halt sonst normal vielleicht dabei hat und einen größeren Koffern mit Lebensmitteln.

00:09:29: Und das wollten wir einfach irgendwie oder das hat uns geholfen uns beiden natürlich auch weil auch für den Partner muss man vielleicht auch mal dazu sagen ist es ja auch nicht einfach diese Einschränkungen mit umzusetzen.

00:09:41: Das war eigentlich schon eine Sache wo ich sage am Anfang hat die Gruppe einfach uns paar Leuten die wir da drinnen waren gut geholpen sich auch nicht so alleine zu fühlen.

00:09:50: Zöllerkie ist halt immer noch eine Erkrankung, die ja nicht so oft diagnostiziert wird wie sie tatsächlich vorhanden ist.

00:09:57: Und anfangs kennen die wenigsten denke ich jemandem der Zölleer-Kie hat und da hilft natürlich selbst so ne kleine Gruppe wie es damals war als Anlaufstelle schon weiter dass man dieses Feeling bekommt.

00:10:10: naja

00:10:11: das

00:10:11: ist ja nicht der einzige oder du bist nicht der Einzige der es hat.

00:10:14: Gab's einen Moment an dem ihr gemerkt habt hier entsteht gerade etwas viel größeres als eine reine Facebook-Gruppe?

00:10:22: Ja, also am Anfang war es wirklich rein um sich nicht allein zu fühlen.

00:10:28: Da war der Fokus darauf die paar Leute zusammenzubringen.

00:10:33: Wir haben auch jetzt keine aktive Werbung betrieben, sondern man hat halt gemerkt jeder kannte wieder irgendjemanden anderen der auch Zellertie hat oder dann wurde sogar mit der Ernährungsberaterin mal gesprochen und der Arzt hat uns empfohlen.

00:10:48: Also es hat sich dann einfach viral damals entwickelt.

00:10:51: wie ich vorhin gesagt habe Facebook war damals wirklich ein soziales Medium was an sich schon gestiegen ist zu der Zeit und vielleicht auch durch die positive Art und Weise, die Patrizia erzählt hat.

00:11:03: Wir sehen oder wir wollen eigentlich immer mehr das Positive sehen und was man ändern kann und wir sind selber welche Wenn uns etwas nicht passt, wollen wir es ändern?

00:11:13: Und dann wollen wir auch was machen!

00:11:15: Vielleicht hat das gerade dazu geführt dass sich viele da auch aufgehoben gefühlt haben und sich weiterentwickelt haben Nachdem viele dann auch gesagt haben, die da davon gehört haben.

00:11:28: Ich habe kein Facebook.

00:11:30: Dann haben wir einen Blog aufgebaut weil ich gesagt hab, dann sollen die im Internet nach Lösungen suchen sollen uns auch finden und dann haben wir da über WordPress einfach mal schnell auch mal einen Blog gemacht mit den FAQs, mit den wichtigsten Fragen Und so ist es immer mehr geworden.

00:11:47: und dann hat man mit Herstellern Kontakt aufgenommen, weil die auch gesagt haben Mensch wir haben so viele tolle Produkte aber sie sind unsichtbar am Markt.

00:11:55: Wollen wir da nicht mehr zusammen machen?

00:11:58: So hat sich das eigentlich alles entwickelt.

00:12:00: und vielleicht da auch noch wichtig, dass war nicht unser Job.

00:12:02: Wir sind beide in ganz anderen Branchen unterwegs also die Gesundheitsbranche oder die Lebensmittelbranche gehören nicht dazu und wir haben es einfach aus einer Leidenschaft herausentwickelt wie du vorhin in deinem Eingangsworten gesagt hast weil kleine Unternehmer kennengelernt haben und gemerkt haben, was für eine Leidenschaft auch bei denen ist.

00:12:22: Und ein Händler der selber Zöliakie hat, der sagt Mensch er möchte auch den Markt verbessern!

00:12:28: Und durch diese ganzen positiven Nadelstiche ist immer mehr daraus geworden.

00:12:34: und ja bis es dann so in einer Art wie du auch gesagt hast Selbsthilfegruppe schon geworden ist die eigentlich jetzt über das reine familiäre wir sind es Da ist es familiäre, geht einfach nach hinten weg.

00:12:48: Es kommen viele neue dazu die die gleichen Probleme haben und die dann auch ihre Sorgen loswerden wollen.

00:12:55: Und da ist das negative bei Partizion.

00:12:58: Wir haben irgendwie das Helfer gehen dann auch noch.

00:13:00: wir können nicht anders und wollen weiterhelfen und merken auch wie positiv es ankommt weil im Partiz der selbst betroffen ist und ihre eigene Art und Weise rüber bringen kann wie man mit Zöller Kee leben kann

00:13:13: Stimmt so, ja.

00:13:15: Nein jeder hat seine eigene Weise damit umzugehen.

00:13:17: wie du sagst wir waren nicht die Selbsthilfegruppe wären wir auch wenn du mich jetzt damals gefragt hättest willst du so eine Riesengruppe und so eine Anlaufstelle werden?

00:13:25: hätte ich sondern Gottes Willen.

00:13:26: nein wie Jürgen gesagt wir haben unsere Jobs.

00:13:29: das ist nicht des Ansinnen gewesen aber und ich glaube es können viele Zöhlis oder auch du nachvollziehen Die Zollacchi ist ja ständig da, also sie begleitet dich ja von früh bis spät.

00:13:40: Sie begleite dein Leben deinen Urlaub alles was du tust.

00:13:43: das heißt am Anfang war es wirklich so man hockt ihr abends eh vor dem Laptop und sucht für sich etwas raus oder kommuniziert halt Über Nachricht mit jemandem, der dir auch was dazu sagen kann.

00:13:54: oder du liest nach.

00:13:56: Oder tatsächlich das klingt jetzt so alt.

00:13:57: aber vor fünfzehn Jahren hat man halt in dem Forum sich seine Nachrichten oder seine Informationen geholt und da bin ich auch sehr dankbar gewesen.

00:14:05: also es gab ja schon immer Communities ob's früher Selbsthilfegruppen waren die live zusammen getroffen sind Also im Form wie es die DCG bestimmt vor vierzig-fünfzig jahren gemacht hat.

00:14:15: dann eben dieses forum.

00:14:17: Jetzt helfen wir mit dem Namen kurz

00:14:19: Zöljakit Treff.

00:14:20: war das?

00:14:21: Genau, der Zöljaki-Treff.

00:14:22: Das war wirklich da bin ich ganz schnell hingekommen.

00:14:26: Da vielleicht auch.

00:14:27: also wie viele fühlen sich ja so einsam und verlassen am Anfang und warum?

00:14:31: weil du zu einem Arzt gehst, der dann vielleicht dankenswerterweise tatsächlich endlich mal die richtige Untersuchung macht nach langer Zeit.

00:14:38: Und was hat dazu mir damals gesagt, Frau Schmidtlein?

00:14:41: Sie sind eine intelligente Frau.

00:14:43: Gehen sie jetzt Internet und lesen sie sich ein!

00:14:46: So bin ich rausgegangen vielleicht auch mal für euch einfach bildlich zum Nachvollziehen meine Praxis war im ersten Stock also die Praxis von diesem Gastroenterologen und dann bist du runter gegangen.

00:14:56: da war als erstes der Burger King Und das war auch die Mittagszeit, dann krieg ich den strukturisten Geruch und du wusstest nur irgendwie sowas mit Brotbrötchen.

00:15:05: Das hat er mir schon gesagt es geht nicht.

00:15:07: Dann bin ich über der U-Bahn nach Hause gefahren das heißt das nächste wo ich vorbeigegangen bin waren dann mehrere Bäckereien.

00:15:13: Dann dachte ich mir okay das wird auch schwierig Sondern dann gehste heim und denkst da ja essen jetzt geht nichts mehr und Ich kann mich heute noch reinversetzen in jeden der jetzt neu die Diagnose bekommt weil man einfach so sagt Was geht denn überhaupt?

00:15:29: Und das ist das, warum wir glaube ich dann auch langsam zu so einer Selbsthilfegruppe geworden sind.

00:15:34: Weil wir immer diesen Ansporn hatten.

00:15:36: Ich will nicht dass der nächste auch sich wieder alles alleine zusammen suchen muss.

00:15:40: Also wir haben unglaublich viele Dokumente die du quasi um die Ohren gehauen bekommst wenn du in die Gruppe reinkommst.

00:15:46: Nicht um den Leuten zu sagen Lies dich selber ein Sondern um zu sagen Pass auf kommen hier an.

00:15:52: Wir haben versucht es auch so aufzubauen, dass jeder schrittweise in das Thema reinkommen kann und natürlich ist sonst die Gruppe für den Austausch auch da.

00:16:01: aber ich wollte eben nicht dass jeder selber googlen muss und zusammensuchen muss und wieder bei null anfängt.

00:16:08: weil viele von uns haben ja schon bei Null angefangen und sind ja auf einem guten Weg.

00:16:12: Und wir merken natürlich auch häufig, dass wir natürlich zurückschauen und sagen Gott wie war das vor fünfzehn Jahren oder mittlerweile ja fast achtzehn Jahre bei der Diagnose.

00:16:21: Oder ich muss mal dazu sagen meine Mutter hat tatsächlich Ende des siebzigerjahre die Diagnos bekommen aber natürlich komplett schlecht aufgeklärt zu dem Thema.

00:16:30: Die hat halt wirklich gerade mal die Hammermühle gab's damals, wo man sich Mehl bestellt hat, telefonisch und dann kam Maismehl, reines Maismehl.

00:16:38: daraus haben dann meine Mutter mein Vater versucht für die Mama halt was zu backen.

00:16:42: Und wenn wir halt vielleicht diese Geschichten kennt und so die eigene Erfahrung bei uns war es ja Gott sei Dank, Chiara wird bei dir ähnlich gewesen sein nicht mehr nur das Reformhaus.

00:16:51: Bei uns hat der DM schon eine gelbe Wand gehabt

00:16:55: Ganz vereinzelnd glutenfreie Produkte.

00:16:58: Aber wenn man das wirklich mit der glutenfreien Produktvielfalt von heute vergleicht, sind das Welten.

00:17:03: also als ich vor achtzehn Jahren die Diagnose zwei tausend acht bekam da war ich gerade sieben Jahre alt und vor achtzen jahren war auch Die Aufklärung noch eine komplett andere.

00:17:14: Also wir hatten uns dann damals auch bei der dcg angemeldet und informiert und privat Kontakt zu anderen Betroffenen vermittelt bekommt.

00:17:23: Ja, und ich denke gerade für dich als Kind ja dann wahrscheinlich genau das.

00:17:26: Ich weiß nicht ... Hast du relativ zeitnah Andrék Zölyaki Kinder kennengelernt?

00:17:32: Ich hatte über die Jahre hinweg vereinzelnde Personen auch in den Selbsthilfengruppen vor Ort kennengelernet aber jetzt niemand aus meinem näheren engeren Umfeld Und ich weiß auch noch wie ich damals vom Arzt heimgegangen bin.

00:17:45: Ich habe relativ schnell verstanden was es bedeutet Zyliaki zu haben Und da wusste man, okay jetzt muss man sich halt wirklich komplett umstellen.

00:17:53: Ja und das ist glaube ich was sich über die Jahre nie verändert hat.

00:17:56: also darauf wollte ich vorhin auch hinaus.

00:17:59: also wir wissen halt eine schlechtere Zeit wie wir gestartet sind und denken halt auch durch dass wir ja jetzt im Thema drinnen sind es wird dir genauso gehen wie uns.

00:18:08: Ja, ich kann doch in jeden Supermarkt gehen und kauf mir halt was.

00:18:11: Genau!

00:18:12: Muss auch dazu sagen dass ich jetzt nicht mehr so abhängig bin von diesen typischen Ersatzprodukten.

00:18:16: also ich war früher ein absoluter Brotesser.

00:18:19: heute sage ich nur wenn ich keine Brote habe dann nehme ich halt keine Ahnung ne Essig Gurke, Schinken und Käse und da bin ich auch happy.

00:18:24: Also man ändert sich ja vielleicht auch ein bisschen in der Einstellung.

00:18:27: Ich finde man änderte extrem die Einstellung.

00:18:30: also ich merke selbst das ich andere Dinge vielmehr schätze.

00:18:34: also man ist viel viel dankbarer informiere mich extrem gern über das Thema Zyliaki und ich lese mich auch sehr viel über die aktuelle Forschung ein, gerade in diesem medizinischen Aspekt weil ich es unfassbar interessant finde.

00:18:49: Ich merke auch durch dass ich mich ehrenamtlich engagiere sei's jetzt egal ob das durch das Kontaktpersonen Ehrenamt ist oder durch meinen eigenen Podcast Menschen kennenlernt, denen es einfach gleich geht und einfach dieser Austausch der so etwas Besonderes.

00:19:05: Und wie du auch gesagt hast, trotz dass wir jetzt seit achtzehn Jahren Zynergie haben, begleitet uns die Zylergie tagtäglich weil Zydergie bedeutet zu hundert Prozent sich glutenfrei zu ernähren.

00:19:16: Ich finde gerade deswegen sollte man das Bessmögliche daraus machen.

00:19:20: Ja und was ich auch ganz wichtig finde da merken wir manchmal, dass wir's zulang haben und vielleicht gehts dir ähnlich wenn natürlich neue kommen und wir schwärmen immer, wie toll das es heute ist.

00:19:32: Man muss sich mal zurücklehnen und drauf schauen und sagen na gut für die fängt aber die Diagnose heute

00:19:39: an.

00:19:39: Und

00:19:39: die wissen noch gestern ging alles und heute auch erst einmal weniger selbst wenn's für uns schon unglaublich ist dass es Tiefkühlprodukte gibt dass ich wohin gehen kann in ein Restaurant zum Burger essen oder Schnitzel essen und was es mittlerweile nicht alles gibt.

00:19:55: Aber für diese Menschen fängt es halt bei Null an und das merken wir manchmal, dass man immer so sagt Mensch ich will jetzt nicht sagen stelle dich nicht so.

00:20:03: Aber dass man ein bisschen das Feeling verloren hat, dass egal wann die Diagnose kommt und egal wie fortschrittlich mittlerweile alles ist Für den Neu-Diagnostizierten ist es immer erst beim Schlag ins Gesicht.

00:20:14: Das ist ein Thema.

00:20:16: Du hast gesagt, wo hat sich der Zöder-Kiaustausch hinentwickelt.

00:20:19: Am Anfang waren wir zu zweit die Partizion ich und haben abends immer die Leute zugelassen und jeden noch persönlich begrüßt und individuell auf ihn eingegangen mit Fragen.

00:20:29: Dann haben wir ein unheimlich tolles Moderatorenteam dazu gewonnen, die sich auch immer wieder zeitlich die Leute kamen, die Leute gingen aber die sich mit uns gemeinsam dazu bemüht haben, die Gruppe und die Informationen sauberzuhalten und die Mitglieder auch zu motivieren.

00:20:45: Und mittlerweile ist es so, dass unheimlich – also ich muss sagen, das sind wahrscheinlich Tausende die da aktiv sind und auch diese Motivation von uns übernehmen wollen.

00:20:56: Das sehen wir mittlerweile ein bisschen als Botschaft.

00:20:59: bei so vielen Leuten kann man nicht nur einzelne Personen sein, die das Thema richtig bringen sondern wir versuchen andere zu motivieren.

00:21:06: genauso wird dich!

00:21:07: Wir waren begeistert wie wir dein Podcast immer gehört haben mit welcher positiven Stimmung du daraus gehst.

00:21:14: Ja, wie Patricia sagt es ist lebenseinschneidend und viele Mamas weinen am Abend wenn die Kinder die Diagnose kriegt haben wo sie sich Gedanken machen.

00:21:22: Wie geht's im Leben weiter?

00:21:23: Ich finde

00:21:24: das auch ganz menschlich und natürlich

00:21:26: darf man auch.

00:21:27: aber genau dann muss man auch wieder Kraft machen, ja es ist da.

00:21:32: Es ist schlimm und ich muss weinen.

00:21:34: aber ich kann was machen.

00:21:35: entweder ich kann in meinen kleinen Kreis etwas machen.

00:21:38: wir hatten am Anfang immer so offline treffen wo Leute sich in Gastwirtschaften getroffen haben genau wie du sagst damit man sich mal persönlich kennenlernt.

00:21:48: Dann kam leider Corona und das ganze Thema ist dann ziemlich stark nach unten gegangen, aber so wir wollen motivieren.

00:21:54: Wir wollen jeden einzelnen Motivieren kleine Veranstaltungen zu machen selber aktiv zu werden entweder sich in der DZG aktiv mit einzuwirken und da mitzuhelfen oder eigene mal in eine Restaurant zu gehen und den einmal aufzuklären was eigentlich Zöllerki vielleicht wissen die es einfach nicht.

00:22:11: ich habe heute wieder ein Gespräch mit einer Kette wo die gesagt haben Mensch unsere ganzen Franchisenehmer, die haben auch Angst davor glutenfrei anzubieten.

00:22:20: Die trauen sich das nicht zu und... Man muss auch sagen, wenn manche schon Angst haben daheim in ihrer Küche das sicher zu machen.

00:22:28: Wie schwer ist es dann für manche Gastronomen die das nicht haben?

00:22:31: Und da sehen wir langsam.

00:22:33: oder sehe ich meine... Ich habe keine Zöliergie, muss man vielleicht auch noch mal dazu sagen.

00:22:37: aber da sehe ich so meine Kraft.

00:22:40: Ich bin ein Networker und versuche Leute zusammenzubringen.

00:22:43: Ich versuch unterschiedliche Meinungen zusammenzubrechen Dass man da mithelfen kann, dass die Gesellschaft einfach mehr über Zellacchi weiß.

00:22:56: Keine Angst davor hat, zwar weiß was bedeutet Kontamination wie gefährlich ist es wirklich?

00:23:01: Es kommt wirklich auf den Mehlstaub und das Brösel an aber keine Angst zu haben, dasselbe trotzdem zu probieren.

00:23:08: Und da hat sich so langsam der Zöller-Kiaustausch hin entwickelt über die fünfzehn Jahre.

00:23:13: Ich habe es vorhin gesagt wir haben so viele tolle Unternehmer kennengelernt.

00:23:16: Es gibt in Deutschland so viel Hersteller, die die glutenfreie Produkte herstellen, die auch immer wieder neue Produkte auf den Markt bringen wollen.

00:23:23: Es gibt Gastronomen, die sagen Ich mache ein hundertprozentig glutenfreies Restaurant.

00:23:29: Gerade hier in Bayern, Regensburg auch einen Mädel die selber keine Zöliakie hat aber gesagt hat ne ich will das!

00:23:36: Ich mach' dass weil es gibt Menschen für die ist es ein Mehrwert und solche Menschen hervorzuheben und auch andere dadurch zu motivieren... ...ich probiere's auch mal und gerade passiert ja so viel auf dem Markt also des letzten Jahr.

00:23:49: was da passiert ist wunderbar.

00:23:52: Ja, da würde ich auch gerne noch etwas dazu sagen.

00:23:53: Einmal zu dem Thema was du vorhin angesprochen hast dass wir nicht mehr das Alleines in dem Zöller KIA austauschen.

00:23:58: also wir haben über die Jahre wirklich immer ganz tolle Admins und Moderatoren Und wir haben einfach fantastische Mitglieder.

00:24:05: Also wir müssen uns gar nicht alle selber angucken.

00:24:08: Da kommen so tolle Antworten So qualifizierte Antworten, so engagierte antworten.

00:24:15: Das macht die Gruppe aus.

00:24:16: Eine Gruppe ist nie eine oder zwei Personen.

00:24:20: Alle anderen, die da aktiv sind und dieses Aktiv werden sei jetzt jemand wie du mit dem Podcast.

00:24:25: Wir jürgen jetzt gerade schwärmt.

00:24:26: wir haben letzten Monate so viele tolle Restaurants Hersteller ja persönlich kennen lernen dürfen auch Menschen, die einfach aktiv werden sei es jetzt Restaurants zu schulen irgendwelche Petitionen zu starten, für Kinder was zu machen.

00:24:46: Also das ist so wichtig.

00:24:48: einfach dass jeder weil häufig kommt ja so diese Frage ja wieso nicht bei mir?

00:24:53: weil du es nicht gemacht hast.

00:24:55: Also warum gibt's jetzt den Zöliakiaustausch bei uns, weil wir aktiv geworden sind?

00:25:00: Warum gibt's woanders Restaurants die gut sind?

00:25:02: Wir haben hier in der Gegend ein Mädel, die ist auch so wahnsinnig engagiert und wenn jemand mal nach Bamberg kommt, der wird ja das Gefühl haben er ist hier im kleinen ZÖLI-Himmel, weil gefühlt jedes zehnte Lokal zumindest weiß worum es geht und warum eine Person dahingeht, aktiv... denen das erklärt und zwar nicht als ja sie müssen oder Sie dürfen das und dass nicht, sondern wirklich erklärt was ist wichtig.

00:25:27: Was ist der Hintergrund?

00:25:29: Warum musst du bei mir eine neue Pfanne nehmen?

00:25:31: Warum möchte ich wissen, was in deinem Essen ist, nicht um dir ein Rezept zu stehlen, sondern um einfach sicher zu sein, dass ich es essen kann.

00:25:38: Deswegen wie bereitest du es zu?

00:25:41: Das sind also diese Dinge.

00:25:43: jeder kann aktiv werden und das ist total wichtig.

00:25:46: Und zudem, was du vorhin gesagt hast, ja da möchte auch noch erwähnen weil du eben gesagt hast wie es als Kind so war dieses Alleine sein.

00:25:51: Da möchte ich auch mal sagen Jürgen wir selber Er sagt, er hat keine Zöllerkie.

00:25:55: Ja mir zu Liebe hat er da vielleicht einfach das Interesse dazu aber er ist ja so engagiert.

00:26:01: also mit mir gäbe es die Gruppe mit den Jürgen gibt diese Community es gibt Webseiten bis hin zu dieser Messe.

00:26:08: Das sind alles die Dinge, die er da so antreibt und auch so wahnsinnig engagiert macht.

00:26:13: Und der hat tatsächlich letztes Jahr das gestartet Kinder zusammenzubringen über Brieffreundschaften.

00:26:19: Und das finde ich auch ein ganz tolles Thema.

00:26:21: also wir haben selber gar keine Kinder und trotzdem sagt mein Mann Ich will dass Zürich Kids nicht alleine sind!

00:26:27: Und das find' ich schon hervorragend.

00:26:29: Ja, das ist immer wieder beim Thema Austausch und Networking.

00:26:32: Man muss aktiv werden und es kann im Prinzip jeder machen

00:26:37: fängt mal im Kleinen.

00:26:38: Also die meisten ist es ja so, dass eine Person dann etwas startet und sich da draus entweder im Kleinen weiterentwickelt oder was größeres entsteht, aber selbst wenn sich im Kleine nur etwas weiterentwickelt und wenn eine Person ein Restaurant geht und einfach nur aufklärt.

00:26:54: Was bedeutet überhaupt Zölechi?

00:26:56: Und worauf muss man auf alles achten?

00:26:58: Da hat man schon so viel bewirkt unabhängig ob dann entweder der Gastronom oder die Gaststätte sagt okay aber das ist von den Herausforderungen vom Niveau Sicherheit auf andere, mir einfach zu viel.

00:27:12: Das möchte ich nicht

00:27:13: machen.".

00:27:13: Aber trotzdem hat die Person über Zieleki aufgeklärt und darum geht es umso mehr man in Restaurants nachfragt.

00:27:19: Um so größer könnte ja dann auch später einfach das Angebot werden weil die Nachfrage immer größer wird.

00:27:25: Genau!

00:27:26: Und eben aber das ist jetzt auch so eine Botschaft, die wir haben... Du nicht immer nur schauen, was andere für einen machen.

00:27:34: Warum ist das nicht bei mir?

00:27:35: Warum macht die DZG das nicht?

00:27:37: und wieso ist die deutsche Politik dann nicht da?

00:27:39: und in allen Ländern ist alles viel besser?

00:27:42: Ja, das ist eine Bemerkung!

00:27:43: Das habe ich registriert... In Italien ist es vielleicht besser, in Spanien ist's besser und unsere Botschaft ist dann okay.

00:27:49: und dann überlegt ihr mal Was könnten wir den Kleines tun damit es bei uns auch besser wird?

00:27:53: Nur ne Kleinigkeit besser Die Eisdiele.

00:27:56: jetzt ist unheimlich warm hier jetzt gerade Bei euch vielleicht auch noch.

00:27:59: Geht mal in die Eisstile und fragt nach dem Thema Glutenfrei.

00:28:02: Vielleicht nicht gerade zur Mittagszeit, wenn alle dort stehen?

00:28:05: Vielleicht mal ab Abend oder früh, wenn er aufmacht?

00:28:07: Und geht mal rein und schaut mal was da zu den Themen Glutenfreisache, klärt ihm auf!

00:28:12: Vielleicht bringt er ja sogar einmal eine glutenfreie Waffel und wenn er die nicht hat das er wenigstens weiß dass er einen Becher benutzt und was dann zu beachten ist... ...und es ist nicht nur für euch gut sondern ihr helft anderen auch, die vielleicht vor der gleiche Frage ist Stellen und sich nicht essen trauen.

00:28:27: Und wenn der mal hinschreibt bei uns gibt es glutenfrei, wer was wo ihr eure eigene kleine Welten ein bisschen besser machen könnt.

00:28:34: An sich ist das auch einen total schöner Übergang Wo du auch vorhin schon kurz angesprochen hast dass wenn man auch rein deutschland betrachtet Dass man nicht immer von dem negativen ausgehen soll.

00:28:45: also klar Es gibt andere länder die haben andere firmen die haben teilweise vielleicht mehrere firmen oder andere Restaurants, anderes glutenfreies Angebot.

00:28:55: Aber in Deutschland sieht man dass das glutenfreie Angebot über die Jahrzehnte stärker wird.

00:29:01: also es kommen immer mehr glutenfreie Firmen auf den Markt ist entwickelt sich so viel gerade und das erste mal hat dieses jahr die glutenfreien Messe stattgefunden.

00:29:12: wie kam's dazu dass er jetzt auch die Idee kam eine komplett gluten freie Messe zu veranstalten?

00:29:18: Ich glaube ich bin da ein bisschen schuld.

00:29:22: Die Vorgeschichte war so, in den letzten Jahren war im Prinzip in Deutschland eine große Messe die sich auf das Thema Glutenfrei nicht spezialisiert hat aber orientiert hat.

00:29:32: es war ein Stuttgar die Wetsche und frei von.

00:29:34: Da drauf man sich immer im Herbst im Rahmen des Stuttgards der Messeherbstes Und das war eigentlich die große Veranstaltung.

00:29:41: Daneben gab es noch in Scheiteck, da ist so eine Veranstaltung von der Ortschaft.

00:29:45: Dann gab's mal vor fünfzehn Jahren in Berlin ne Messe, ne Glutenfreie... Aber im Prinzip die Wetschi und Freiforn war unsere Messe!

00:29:53: So haben wir immer das bezeichnet.

00:29:55: Das sind wir jedes Jahr hin, waren auch mal als Zellerkiraustausch-Aussteller davor dort.

00:29:59: Und dann haben wir erfahren dass sie nicht mehr gibt.

00:30:02: Das war dann Anfang im November, haben die gesagt.

00:30:07: Im November findet keine Messe mehr statt?

00:30:10: Ja das habe ich auch mitbekommen.

00:30:12: also ich war in dem Jahr auch auf der Messe und habe von anderen Betroffenen gehört dass es über all die Jahre auch gerade nach Corona immer weniger Aussteller gab die sich wirklich auf das glutenfreie Angebot spezialisiert haben und dadurch dann auch immer weniger Zylergie betroffene hingegangen sind dann im Jahr twenty-fünfundzwanzig gesagt hat, okay die Messe findet nicht mehr statt.

00:30:35: Genau!

00:30:35: War einfach eine wirtschaftliche Entscheidung auch.

00:30:37: Ich war zu wenig Aussteller.

00:30:38: ich muss sagen wenn sie nicht mehr sicher auf das Thema konzentriert haben, dann war es auch nicht mehr so.

00:30:44: die Glutenfreimesse in Deutschland.

00:30:46: Ich kannte es von anderen Ländern wirklich und ich war in London auch auf der Messe, ich war ein Inglasko auf der englischen Messe und habe gesehen ja die Leute sind alle mit strahlenden Lächeln reingegangen und haben gesagt wow die haben ne Vielfalt.

00:31:00: Und wir haben im Zoolergiaustausch ja auch gemerkt.

00:31:02: Wir haben in Deutschland auch eine Vielfalt und sind im Mai, zwei Tausend fünfundzwanzig.

00:31:08: da haben wir eine Tour gemacht.

00:31:09: Da war man In der Gegend von der Hammermühle in Baden-Württemberg und waren da auch im genau deutsches Weintor, haben wir uns angeschaut.

00:31:18: Gabs auch ein glutenfreies Lokal und wir waren auch in der Bäckerei des Lillehus hatte da auch sein Jubiläum gefeiert und da haben wir die auch nochmal vor Ort persönlich kennengelernt und auch wieder diese positive Stimmung gemerkt Und Partition Ich waren da auch dann gehypt.

00:31:35: Das ist wie auf so einen Riesenkonzert, wenn man dort ist und erleben das, wie die Band da spielt mit welcher Motivation die da sind.

00:31:44: Da gab es auch Leute, die motiviert waren, die so eine Power hatten.

00:31:49: Die sagten, das ist für uns nicht nur ein Beruf.

00:31:52: Du kennst Hammermühle?

00:31:53: Kennst du auch!

00:31:54: Das ist nicht nur irgendein Geschäftsführer sondern das sind Menschen, die leben ihren Job und ihr Produkt.

00:32:00: Und auf der Heimfahrt haben wir dann gesagt, Mensch das sind tolle Unternehmen hier in Deutschland.

00:32:06: Dann haben wir telefonisch noch mit New York Hacker Kontakt aufgenommen, der in Kralzruhe wohnt und hat uns noch gesagt, ihr seid bei mir in der Gegend kommt doch vorbei, setzt euch mal hin grillen wir auf dem Balkon.

00:32:19: und dann waren wir bei ihm in der Küche gesessen und haben ihm gesagt was für tolle Leute wir haben.

00:32:27: Er merkt es auch, er ist auch Bäcker hat sich auf das Thema Glutenfrei spezialisiert.

00:32:33: Merkt was für ein wahnsinniger Run in Deutschland ist!

00:32:36: Er wird eingeladen zu Veranstaltungen und soll Schulungen zum Thema Glutensfreie machen und sagt auch wir brauchen so etwas.

00:32:44: Wir brauchen irgendeine Veranstaltung die diese ganzen Leute nach vorne hebt.

00:32:49: Und da haben wir gesagt ja irgendjemand muss das doch machen.

00:32:53: und dann man musste dazu sagen Jörg ist Messeveranstalter zwar auch wieder in der anderen Branche, aber dann hat er gesagt du Jürgen wenn es niemand macht, dann machen wir halt.

00:33:06: Pazizia war am Tisch gesessen und hat nur meinen Kopf geschüttelt.

00:33:10: was reden diese beiden Herren da jetzt an dem Tisch eine glutenfreie Messe zu veranstalten?

00:33:16: Ja, und ich habe da noch ein bisschen schon die Gedanken gemacht.

00:33:19: Und wie kann das sein?

00:33:20: Wo können wir als Telerki-Austausch aktiv mitwirken und wo kann er aktiv mitwirken?

00:33:25: Dann sind wir am Abend heimgefahren und am nächsten Tag hab' ich gesagt, Patrizia!

00:33:31: Wie ist es denn mit der Messe?

00:33:32: Das war doch eine tolle Idee und sie hat gesagt, das war doch nur eine Spinnerei von euch gestern.

00:33:37: Wir können doch keine Messe veranstalten, keine glutenfreie Messe.

00:33:41: Aber dann habe ich so lange ... auf sie eingeredet.

00:33:46: und dann ruft der Jörg Hecker noch an und fragt, wann start man jetzt die Messe?

00:33:51: Und dann haben wir uns entschieden dazu.

00:33:53: Wir probieren es einfach!

00:33:55: Ja.

00:33:55: Und daran sieht man ja auch mit wie viel Leidenschaft ihr bei dem Thema seid, also auch was du vorhin kurz angesprochen hast das Patrizia zu Beginn ja auch gar nicht so begeistert war weil wenn man heutzutage auf die Messe zurückblickt sieht man die Besucher, man sieht die Ausstelle und man sieht ein fertiges Konzept aber man sieht ja gar nicht diese Herausforderungen und die viele Arbeit die dahinter steckt.

00:34:17: Wie sei dir genau dabei vorgegangen?

00:34:20: Auch da war es wieder so, dass uns rein für die Organisation um eine Messe herum... Wir sind in Deutschland.

00:34:29: Das haben wir auch bemerkt was es für Regularien gibt und was man alles im Vorfeld beantragen muss von der Kirche, die die Öffnungszeiten mitbestimmen will über Flächen wie groß sie sein dürfen, wie viele Leute in bestimmte Flächen reinkönnen.

00:34:43: Wir haben uns Gedanken gemacht über Anreise dass die Leute nicht nur im Auto anreisen sondern mit öffentlichen Verkehrsmittel anreizen.

00:34:50: wir haben uns überlegt wo kann die Messe denn eigentlich stattfinden in Deutschland damit Aussteller auch da hinkommen können?

00:34:58: Nicht nur Besuche braucht man, man braucht auch Ausstelle und da hat uns einfach die letzten ja fünfzehn Jahre vom Zöller KIA austauschen.

00:35:04: wir haben wirklich viel gemeinsam mit Mitherstellern gemacht Und wir haben die dann auch angerufen, haben eine unheimlich offene Art und Weise festgestellt.

00:35:14: Wie sie mit uns kommuniziert haben, wo die gesagt haben, wenn das so klappt, dann können wir es machen.

00:35:19: Wenn das nicht ist, können wir's nicht

00:35:21: machen.".

00:35:22: Und so war es wirklich ein Dialog glaube ich der einmalig ist.

00:35:26: Wir waren nicht nur der Aussteller also wir sind kein Messeveranstalter sondern wir waren Partner von allen!

00:35:33: Das ist uns eigentlich ganz wichtig gewesen da bei der Organisation

00:35:36: Ja und vielleicht auch, warum es dann?

00:35:38: also nachdem die Jungs mich dann auch überzeugt haben.

00:35:42: Da waren sie ja sehr engagiert.

00:35:44: aber dann hat man sich auch mal zusammengesetzt und auch gesagt was ist denn das Ziel?

00:35:47: Also es war ja deswegen... Auch da hat sich der Name dann gefunden ZA Glutenfreiemesse.

00:35:53: Warum haben wir das ZA mit reingebracht?

00:35:55: Also von z A zur Lerchiaustausch einmal und einmal von a bis z weil Jürgen gesagt hat Wir brauchen glutenfrei von abes.

00:36:02: z hundert prozent ist immer so eine Formulierung, wo man sagt ja das klingt so übertrieben aber dieses von A bis Z glutenfrei also jeder Aussteller der kommen soll soll eben hundert Prozent glutenfrei anbieten.

00:36:15: Das war eben der Unterschied zu der Messe so toll wir die in Stuttgart fanden es wurde halt immer mehr andere Themen mit reingebracht.

00:36:21: Man musste gucken welcher Stand ist glutenfrei und wie haben gesagt wenn dann muss es komplett funktionieren.

00:36:28: Und dann haben wir eben den Vorteil einmal, dass man Jörg haben als eh schon Messeveranstalter.

00:36:33: Wer noch in einem anderen Bereich mich als Betroffene die halt weiß wenn ich auf eine Veranstaltung gehe was möchte ich davor finden?

00:36:40: Was ist mir wichtig und dann durften wir ja auch schon mehrfach in Scheidek so ne Hütte haben oder waren eben da auf dieser Stuttgartermesse schon mal Aussteller also auch dem Blick zu haben was es für einen Aussteler wichtig das er das überhaupt machen kann.

00:36:54: Und dann natürlich, was uns auch ganz wichtig war.

00:36:56: Wie kann man so organisieren dass es finanziell funktioniert für die Besucher und für die Aussteller?

00:37:05: Man muss halt immer im Blick haben das wissen wir ja selber.

00:37:08: als Zülli fährst du dann halt auch mal für eine Veranstaltung deine fünfhundert oder achthundert Kilometer.

00:37:14: wie komme ich da hin?

00:37:15: Kann ich da parken?

00:37:16: gibt es öffentliche zu Gänge oder öffentliche Verkehrsmittel, die mich dahin bringen.

00:37:22: Es ist für jeden barrierefrei war auch ein Kriterium wo wir sagen Wir haben ja auch genug Zürichs kennengelernt, die eben eine G-Einschränkung haben oder sogar im Rollstuhl sitzen.

00:37:31: also so was war uns wichtig?

00:37:33: und dann muss es einigermaßen finanziell funktionieren.

00:37:37: Wo kann man übernachten?

00:37:39: War auch ein Thema.

00:37:40: Also wir haben uns da schon sehr viel Gedanken drum herum gemacht Und dann wie Jürgen sagt ohne Aussteller funktioniert's nicht.

00:37:48: Und deswegen war dann, nachdem wir uns ein paar Sachen angeguckt haben, wo könnte man es machen?

00:37:52: Muss mal einmal sagen auch finanziell kannst du dir nicht alles leisten.

00:37:57: Natürlich ist eine große Messehalle was tolles, aber die muss jemand finanzieren und das musste eben für uns treibbar machbar sein.

00:38:05: Und irgendwann sind wir dann in Sinsheim gelandet weil es eine wunderschöne Halle ist.

00:38:09: also die hat uns wirklich beeindruckt weil sie selber schon so ein Flair hat und wie wir jetzt durch die Messe auch feststellen konnten auch ein super Team in der Halle hat.

00:38:17: Also die waren für uns auch ganz wichtig.

00:38:20: Das ist das eine Thema.

00:38:22: Und das andere Thema war wirklich, wir wollten ein Community-Event draus machen.

00:38:26: Es waren keine reine Messehalle, weil alle auch noch größer.

00:38:33: und noch mehr, aber dann geht Community-Feeling verloren.

00:38:37: Und ich glaube das hat man jetzt bei der Messe gemerkt dass man sich unterhalten konnte, dass man genau das was wir im Zürich hier austauschen immer so gelebt haben dieser Austausch egal ob es jetzt Blogger waren oder Instagramer waren oder Hersteller waren.

00:38:51: Wir haben die Resonanz bekommen ... genau dafür in Ordnung war, um sich noch auszutauschen.

00:38:57: Und das war so toll, dass unsere Intention des Austausches übertragbar ist... ...in so eine Veranstaltung!

00:39:05: Das war eigentlich ein Ziel was wir umsetzen

00:39:07: wollten.".

00:39:08: Ganz kurz, das war vielleicht auch noch so ein Thema,... ...was also im Nachhinein wenn du auf diese Messe geguckt hast oder wir selber ja auch dort waren und du das so erlebt hast?

00:39:16: Also wie dieser Gedanke.... Wir wollen, dass Leute dort glücklich sind.

00:39:21: Die Zöllerkie betroffen sind.

00:39:22: es soll sicher sein die Aussteller waren uns auch ganz wichtig das sie sich wohl fühlen und dass die Kontakt bekommen mit ihren Kunden dass die sich mal zeigen können als die Menschen, die dahinter stehen.

00:39:36: Weil es sind eben nicht die Großkonzerne, sondern das sind wirklich Menschen mit Herzblut dabei sind.

00:39:42: und wir durften das über die Jahre immer mal ja selbst erfahren weil wir auch schonmal so eine Besichtigung von der Produktion machen durften.

00:39:49: und wo du da auf einmal mit einem Mitarbeiter redest mit leuchtenden Augen vor dir steht und sagt, es ist so toll für die Betroffenen.

00:39:57: Wenn wir das hier gut hinkriegen!

00:39:59: Die freuen sich und haben da ein Herzblut.

00:40:01: Und das war immer unser Ansinnen mit dieser Messe.

00:40:04: Wir möchten dass was wir erleben dürfen sowohl die Sorgen als auch die Freude von uns betroffenen als auch das Engagement der Hersteller und Bäckereien und was wir schon alles kennenlernen durften, das mal zusammenzubringen.

00:40:17: Deswegen haben wir im Vorfeld auch immer kommuniziert bitte geht zu den Herstellern hin nicht einfach nur was kaufen gehen, die wollen mit euch reden.

00:40:25: Und auf der Messe haben wir sie dann mitbekommen wie sich sowohl die Gäste wohl gefühlt haben und gesagt haben oh das ist toll.

00:40:32: die mal gesehen zu haben live Wie die Aussteller gesagt haben war was für tolle Gespräche und so ja empathisch und die sind alle so dankbar und so froh.

00:40:43: das hat denen auch wieder Motivation gegeben und das Tolle dass Hersteller die das gleiche machen miteinander in Kontakt getreten sind und auch zum Mitstreitern geworden sind.

00:40:56: Und das, glaube ich war dieses Feeling was wir mitgenommen haben und was du am Anfang so ein bisschen angedeutet hast.

00:41:01: die Leute sind in diese Messe rein und haben sich schon bedankt und du stehst zu da und denkst ja wofür eigentlich?

00:41:09: Und dann gehst du aber so durch und darfst das alles so miterleben, dieses Feeling und diese Freude.

00:41:14: Natürlich, wir hatten auch lange Anstehzeiten bei leckeren Sachen.

00:41:17: Aber wo dann eine zu uns gesagt hat, ja gut, dann stehe ich da halt zwei Stunden!

00:41:21: Ich kann mich in der Zwischenzeit mit jemandem unterhalten über das Thema.

00:41:25: Also weißt du Tiara?

00:41:25: Dass wir alle so das gleiche Thema hatten, dass es unser Tag war also von uns Zölis unserer Wochenende, wo nur wir... Ja, mal leben durften ganz normal uns keine Gedanken machen mussten und ich glaube das hat es insgesamt so ausgemacht wie du sagst.

00:41:42: Das war einfach wieder in diesem kleinen Umfeld.

00:41:46: Es wird nie eine Messe werden wenn wir sie wiederholen sollten die da zehntausend oder zwanzigtausend Menschen reinlassen kann weil die Halle immer größer wird sondern es wird das sein.

00:41:55: ist dieser Austausch dieses ja persönliche und dieses Miteinander das macht's aus.

00:42:03: Du hast das so toll in so schönen Worten beschrieben, weil das ist auch genau das was die Besucher und Sucherinnen gespürt haben.

00:42:10: Also ich war selbst zwei Tage auf der Messe gewesen und samstags habe ich mich mit den ganzen... Hersteller und Firmen ausgetauscht, weil ich es so inspirierend und wunderschön finde die Menschen hinter den Produkten kennen zu lernen.

00:42:25: Und sonntags habe ich dann auch einen Großeinkauf gemacht.

00:42:27: Ich war zum Glück mit meinem Auto da aber ich glaube ich hatte später fünfzehn Tüten eingekauft von allen Filmen dann etwas.

00:42:34: Und da sieht man ja auch einfach, was aus einer kleinen Initiative oder aus einem Wunsch nach Austausch mit deiner Diagnose mal begonnen hat.

00:42:44: Was sich über den Zylarkie-Austausch bis hin jetzt zur glutenfreien Messe entwickelt hat und die Intention ist immer der Austausche untereinander das Miteinander untereinandern.

00:42:53: Was ich auch ein ganz spannender Aspekt finde, was du auch oder was ihr beides so schön angesprochen habt, ist dass es hieß die glutenfreie Messe.

00:43:02: Aber die glutenfreie Messe war viel mehr als eine reine Messe.

00:43:06: Es war ein Austausch und man hatte sich wirklich zwei Tage, als eine komplett normale Person gefühlt.

00:43:13: Und das war ganz besonders weil man auch einfach sieht Die verschiedenen Herstellern klar sie bieten alle glutenfrei Produkte an und es gibt einige Produkte die ähnlich zu anderen glutenfreien Produkten sind aber Man hat richtig auf der Messe einen miteinander gespürt Ein Miteinander, dass sich die einzelnen Unternehmen und Herstellerinnen unterstützen.

00:43:34: Es ist nicht dieser typische Konkurrenzkampf, den man vielleicht in anderen Firmen kennt, sondern es ist ein Miteinanderer.

00:43:40: Und das spiegelt ja auch im Zelerki-Austausch wieder.

00:43:45: Ja ich glaube wenn du das so erfahren hast, ist genau die Botschaft, die wir bringen wollten Und was mir da auch noch jetzt gefällt, was wir im Nachhinein mitbekommen haben.

00:43:54: Dass andere sich dadurch motiviert gefühlt haben auch Veranstaltungen zu machen und das ist auch wieder etwas.

00:43:59: Wir wollen nicht der Einzige sein.

00:44:01: jeder kann etwas machen.

00:44:02: es muss nicht immer so groß sein.

00:44:04: Es reicht auch mal ein Food Truck und schreibt die Hersteller an ob man nicht gemeinsam irgendwas machen aber macht irgendwas.

00:44:11: Das ist schon so wertvoll.

00:44:13: Und vielleicht noch ganz kurz zum Abschluss ist dann beispielsweise für die nächsten Jahre oder nächstes Jahr eine weitere Glutenfreimesse geplant, und da stehen persönlich auch noch Zukunftspläne an.

00:44:25: Also ich denke wir haben es rübergebracht das alles was wir bis jetzt gemacht haben sich immer so relativ spontan

00:44:30: aus dem

00:44:31: Leben entwickelt.

00:44:32: deswegen... Ich glaube wir können nicht sagen Es wird nichts mehr kommen.

00:44:36: Wir können aber jetzt auch nicht sagen dass wir Mots am Planen sind Was definitiv sein wird.

00:44:41: Wir haben jetzt die Messe hinter uns gebracht, wir haben viele tolle Rückmeldungen bekommen.

00:44:47: Also wir waren auch ganz interessiert daran was könnte man verbessern?

00:44:51: Das schauen wir uns tatsächlich aktuell an und da muss man gucken was ist machbar, was ist enderbar, Was könnte man wieder so machen?

00:45:00: Und natürlich den Wunsch mitbekommen von allen dass eine Wiederholung gewünscht ist und das würde sich vielleicht in den nächsten Wochen jetzt dann raus kristallisieren ob wir es noch mal so umsetzen können.

00:45:10: Und ansonsten ist, wie ich es gerade auch gesagt habe für die Zukunft.

00:45:13: Wir wollen nicht alles alleine machen, bringt gerne Menschen zueinander, die auch sowas machen wollen.

00:45:19: Wir unterstützen im Zürich-Heraustausch weiterhin Initiativen.

00:45:23: Es entwickelt sich grad viel.

00:45:24: wir versuchen die Reichweite, die wir haben bei Facebook Die nicht mehr so ist wie früher Ist vielleicht.

00:45:28: Facebook ist nicht mehr das Medien.

00:45:31: Es gibt andere Plattformen, die jetzt auch unheimlich aktiv sind grade Im Instagram Bereich.

00:45:35: Wir werden bei Facebook bleiben.

00:45:38: Wir sind kein Instagram-Medium, bei uns geht es um den Austausch und das ist das was man bei Facebook machen kann.

00:45:46: Und wir schauen, was die Leute so wollen und ich glaube das ist der Vorteil.

00:45:49: Wir sind kein Verein.

00:45:50: Wir wollen kein Verein werden.

00:45:52: Wir haben die DZG dafür.

00:45:53: Die soll auf politischer Ebene da aktiv sein.

00:45:57: Wenn die der große Tanker ist, der nach vorne geht und vielleicht langsamer geht aber vieles nach vorn bringt, dann sind wir das kleine Schnellboot.

00:46:06: Das mal links schaut – was kann man machen?

00:46:08: Rechts schaut – Was kann man tun?

00:46:09: Und wenn wir etwas entdecken, was wir umsetzen können, dann werden wir es probieren!

00:46:14: Ja, wenn ich vielleicht zum Abschluss noch sagen darf mit dem Thema Facebook.

00:46:17: Es ist tatsächlich ein auslaufendes Medium und ich glaube für deine Hörer eigentlich gar nicht mal relevant.

00:46:23: Ich möchte es aber trotzdem einmal betonen was ist der Unterschied mit Facebook?

00:46:27: oder was schätzen wir an Facebook beziehungsweise an dem Gruppenthema Facebook?

00:46:31: Dass das nicht nur eine Information ist die du mal schnell gezeigt bekommst ein nettes Bild oder nettes Video.

00:46:38: Ich liebe diese Dinge auch, die sind super!

00:46:40: Aber dieses Rückfragen können, dieses Miteinander sich austauschen... Diese

00:46:45: Interaktion untereinander?

00:46:47: Genau und

00:46:47: da ist die Gruppe so wertvoll und hat damals den Ausschlag gegeben.

00:46:51: warum sind wir zu Facebook gegangen?

00:46:52: weil du jetzt eine Frage hast und jetzt eine Antwort bekommst und die bekommest du auch nachts weil unsere Mitglieder immer aktiv sind.

00:46:59: also Vielleicht trendiert es sich für den ein oder anderen doch mal in die Gruppe zu gucken, weil auch wenn wir auf anderen Plattformen leicht mit aktiv sind.

00:47:06: Aber die Grupe ist eigentlich diese wertvolle Basis, die dir diese Interaktion überhaupt bieten kann.

00:47:12: Ich finde, das ist ein sehr schöner Abschluss.

00:47:15: Vielen lieben Dank für das tolle Interview und dass wir auch einfach mal hinter die Kulissen vom Zylerki-Austausch blicken konnten.

00:47:22: Was steckt überhaupt dahinter?

00:47:24: Wie kam es damals zur Gründung des Zylierkiaustauschs?

00:47:26: Und was im Kleinen entstanden ist, was sich in so einem großen Umfang dann weiterentwickelt hat... ...und was man dazu sagen muss, dass eure Facebook-Gruppe zylerkie Austausch wirklich eine sehr seriöse Gruppe ist!

00:47:38: Also auf der einen Seite in die private Gruppe ist.

00:47:42: Das finde ich ganz, ganz toll dass ihr wirklich dann auch verschiedene Eintrittsfragen habt das man auch einfach Informationen über die Mitglieder bekommt, dass man merkt okay es ist gar nicht so anonym trotz dass es online ist und es gibt verschiedene Gruppenregeln.

00:48:00: Vielen Dank dafür, Kiara.

00:48:01: Für das Lob nehmen wir gerne an und geben es auch an unsere Mitglieder und Admins mit weiter.

00:48:06: Und wir freuen uns ganz herzlich.

00:48:08: noch mal dankeschön!

00:48:08: Wir freuen uns wirklich, dass wir heute bei dir diesen Podcast mitmachen durften.

00:48:13: Und du extra deswegen nach Nürnberg gekommen bist?

00:48:15: Ja und das bei den Temperaturen.

00:48:18: Genau.

00:48:19: Vielen Dank.

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